Die Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn wird elektromobil!

Im Rahmen der ausgewählten Klimaschutzmaßnahme im Projekt „Masterplan 100% Klimaschutz“ setzt die Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn auf nachhaltige Mobilitätsformen. Neben dem Elektrofahrzeug (VW E-Up) der Ortsgemeinde, das seit Mitte des Jahres allen Verbandsgemeindemitarbeitern am Standort Enkenbach-Alsenborn als Carsharing-Fahrzeug für emissionsarme Dienstfahrten zur Verfügung steht, werden nun weitere nachhaltige Mobile beschafft. Hierfür werden Altfahrzeuge der Ortsgemeinde stillgelegt bzw. veräußert. Diese Fahrzeuge müssten aufgrund ihres Zustandes bzw. Alters ohnehin zeitnah ersetzt werden. Vorgabe des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, welches die Beschaffung der Fahrzeuge mit einer Förderquote von 50% fördert, war die Erreichung einer 80%igen CO2-Einsparung der neuen Fahrzeuge im Vergleich mit den zu ersetzenden Altfahrzeugen. Klimaschutzmanagerin Lisa Rothe hat die CO2-Einsparung rechnerisch erwiesen. „Die Altfahrzeuge, die mit Diesel und Ottokraftstoff betrieben werden, verursachen Emissionen in Höhe von über 200 Gramm CO2/ Kilometer. Mit einem Elektrofahrzeug, das mit Grünstrom beladen wird, emittieren wir lediglich einen Bruchteil der Emissionen und erzielen so Einsparungen weit über der 80%-Marke!“. Die nachhaltigen Fahrzeuge sollen vorwiegend am Bauhof zum Einsatz kommen. Es werden insgesamt fünf Fahrzeuge ersetzt – dafür beschafft die Ortsgemeinde drei rein elektrische Mittelklasse-Fahrzeuge (VW E-Golf), ein rein elektrisches Pritschen-Fahrzeug  (Fiat Ducato) sowie ein Plug-In-Hybrid-Fahrzeug mit Allrad-Antrieb (Mitsubishi Outlander). „Die Reichweite der Fahrzeuge stellt für uns kein Problem dar – Die Fahrten der Mitarbeiter beschränken sich meist auf das Gebiet der Verbandsgemeinde. Und in der Mittagspause kann das Fahrzeug dann auch schon wieder beladen werden!“ erklärt Rothe.

Wir freuen uns, dass das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit der neuen Kommunalrichtlinie nun auch den Themenbereich Nachhaltige Mobilität fördert. Mit der Förderung erreicht die Ortsgemeinde nicht nur eine CO2-Einsparung von über 170 Tonnen über die gesamte Nutzungsdauer. Auch finanziell zahlt sich die Umrüstung des kommunalen Fuhrparks aus. „Durch die Einsparungen für Werkstatt- und Kraftstoffkosten sowie über die steuerliche Vergünstigung für zehn Jahre sparen wir über die Nutzungsdauer der Fahrzeuge mindestens 40.000 Euro ein!“ führt Rothe aus. Wir schonen also nicht nur unser Klima, sondern auch den Geldbeutel!