Klimaschutz-Tipps

Heiße Tage im Sommer...

Sollte es im Sommer doch noch einmal richtig warm werden, muss nicht zwangsläufig eine Klimaanlage eingesetzt werden. Halten Sie tagsüber Fenster und Jalousien geschlossen, damit keine warme Luft hineinkommt. Am Abend können Sie dann die Fenster öffnen und frische Luft ins Haus holen.

Ineffiziente Stromverbraucher aufdecken!

Sie haben eine hohe Stromrechnung und wissen nicht, weshalb? Unsere Klimaschutzmanagerin Lisa Rothe hilft gerne weiter, ineffiziente Verbraucher in Ihrem Haushalt aufzudecken! Rufen Sie einfach an unter der Telefonnummer 06303/913-410 und vereinbaren Sie einen Termin!

Nicht ganz dicht?!...

Kontrollieren Sie regelmäßig die Dichtungen Ihres Kühlschranks! Reinigen Sie verschmutzte Dichtungen und ersetzen Sie Schadstellen, denn durch die schadhaften Dichtungen kann Kälte entweichen und Energie verloren gehen!

Cool down - aber nicht im Kühlschrank!

Speisen erst abkühlen lassen, bevor man sie in den Kühlschrank stellt. Das spart Energie!

Recycling-Papier nutzen!

Nutzen Sie Recylcling-Papier. Es schont die Wälder, da es aus Altpapier mit weniger Energie- und Wasseraufwand hergestellt wird. Wussten Sie, dass moderne Recycling-Papiere fast genauso hell sind wie Neupapier und somit qualitativ kaum Unterschiede zu bemerken sind?

Wasser marsch?!

Lange duschen verbraucht auch jede Menge Energie. Die Duschzeit verkürzen oder sparsame Duschköpfe vermindern den Verbrauch. Auch beim Händewaschen wird oft Wasser erhitzt. Achten Sie daher darauf, dass der Wasserhahn in der Kaltstellung ist. Das spart Energie!

Fahrgemeinschaften bilden!

Sie fahren jeden Tag längere Strecken, um Ihren Arbeitsplatz zu erreichen? Fahrgemeinschaften leisten nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz, sondern bieten auch für Sie persönlich viele Vorteile. Zum einen ist es kostengünstiger, mit mehreren Personen gemeinsam zu fahren. Außerdem müssen Sie nicht jeden Tag selbst fahren oder den eigenen PKW nutzen. Auch in Enkenbach-Alsenborn gibt es Mitfahrerparkplätze, an denen Sie sich mit Ihrer Fahrgemeinschaft treffen und das eigene Auto auch mal stehen lassen können.

Kühlschrank richtig einräumen!

Auch beim Einräumen des Kühlschranks lässt sich Energie sparen! In den oberen Fächern des Kühlschranks ist es am wärmsten, dort lassen sich gekochte Speisen und Marmelade gut lagern. Am kältesten ist der Bereich über den Gemüsefächern, hier sollte man leicht verderbliche Lebensmittel lagern!

Für jeden Topf...die passende Platte!

Als Verbraucher sollte man beim Kochen darauf achten, dass die Töpfe und Pfannen nicht kleiner als die Herdplatten sind, damit keine überschüssige Wärme verloren geht!

Weg mit dem Einweg-Geschirr!

Auch bei größeren Festen sollte man auf das altbekannte Einweg-Geschirr verzichten. Es sieht nicht nur unschön aus, sondern ist auch umweltschädlich. Nutzen Sie lieber Porzellan- oder Mehrweg-Geschirr und verzichten Sie auf Wegwerf-Produkte!

Sprit sparen!

Wenn Sie auf den eigenen PKW nicht verzichten können, achten Sie darauf, niedrigtourig und vorausschauend zu fahren - damit können Sie Ihren Verbrauch reduzieren!

"Solartrockner"

Anstatt Ihres Wäschetrockners können Sie bei gutem Wetter Ihre Wäsche auch im Garten oder auf dem Balkon trocknen. Nutzen Sie Ihren kostenlosen Solartrockner! Sie sparen bares Geld und schonen die Umwelt!

Konsum

Das Thema Konsum spielt im Klimaschutz eine herausragende Rolle. Nachhaltigkeit berührt nicht nur die ökologische, sondern auch die soziale Ebene. Für viele Produkte, die umweltschädlich und unter unfairen Arbeitsbedingungen produziert werden, gibt es Alternativen. Neben regionalen und saisonalen Produkten im Lebensmittelbereich gibt es auch im Textilbereich die Möglichkeit, fair produzierte Kleidung zu kaufen - viele Labels bieten Kleidung an, die unter Einhaltung hoher Sozialstandards produziert wurden. Also - Augen auf beim Produktkauf!

Plastic Planet?!

Verpackungen und Produkte aus Plastik begegnen uns fast überall in unserem Alltag. Trinkflaschen aus Plastik zum Beispiel sind nicht nur umweltschädlich, sondern beeinträchtigen durch die oftmals enthaltenen Weichmacher und Schadstoffe auch die Gesundheit. Nutzen Sie Glasflaschen oder andere schadstofffreie Behälter. Auch in Sachen Müllervermeidung spielt Plastik eine Rolle. Verwenden Sie für Ihre Einkäufe doch eine Stofftasche und - das ist nicht nur günstiger, sondern auch besser für die Umwelt.

Gut beraten...!

Sie haben Fragen rund um die energetische Sanierung Ihres Eigenheimes und sind auf der Suche nach Fördermitteln? Vereinbaren Sie einen kostenlosen Beratungstermin mit unserem Energieberater der Verbraucherzentrale. Rufen Sie unsere Klimaschutzmanagerin Lisa Rothe unter der 06303/913410 an und fragen Sie nach einem ersten Beratungsgespräch!

Zurück zum Sonntagsbraten!

Viele Menschen konsumieren täglich Fleisch - und Wurstwaren, oft im Discounter um die Ecke gekauft. Der vermehrte Verzehr von Fleisch führt nicht nur zu einem erhöhten Methan-Ausstoß, sondern aufgrund von Dumping-Preisen oftmals auch zu Massentierhaltung, um die Nachfrage zu befriedigen. Sie müssen keineswegs auf Fleisch verzichten, aber wie wäre es mit dem Motto "Zurück zum Sonntagsbraten"? Reduzieren Sie Ihren Fleisch-Konsum und achten Sie beim Kauf auf die Herkunft des Fleischs - dann schmeckt der Sonntagsbraten gleich viel besser!

Konsum - regionale und saisonale Produkte

Achten Sie beim Kauf Ihrer Lebensmittel auf die Herkunft - regional und saisonal schmeckt nicht nur besser, sondern schützt die Umwelt - denn Sie verzichten auf den Transport der Lebensmittel, der hohe Emissionen verursacht.

Aus die Maus!

Auch am Arbeitsplatz lässt sich Energie sparen! Schalten Sie bei längerer Abwesenheit Ihren Rechner aus oder nutzen Sie den Energiesparmodus, wenn Sie beispielsweise in der Mittagspause nicht an Ihrem Rechner sind!

Stromverbrauch überprüfen

Die Stromrechnung war in diesem Jahr besonders hoch? Überprüfen Sie Ihren eigenen Stromverbrauch - Mit einem Strommessgerät können heimliche Energiefresser enttarnt werden - womöglich lohnt sich der Austausch von alten Elektrogeräten in Ihrem Haushalt gegen hocheffiziente Neugeräte! Beispiele für echte Stromfresser sind zum Beispiel alte Kühltruhen, Kühlschränke, Waschmaschinen und Trockner.

Kleine Geräte, kleiner Verbrauch!

Elektrokleingeräte verbrauchen meist weniger Strom, als die großen Elektrogeräte. Es ist beispielsweise oft effizienter, Brötchen auf dem Toaster aufzubacken, als im Backofen. Genauso kann man den Wasserkocher verwenden, wenn man das Nudelwasser zum Kochen bringen will. Der Wasserkocher ist in vielen Fällen effizienter als der Küchenherd - also, das Wasser einfach im Wasserkocher erhitzen und im Topf auf dem Küchenherd die Lebensmittel garen. Beim Wasserkocher sollten Sie darauf achten, dass sich das Gerät selbst abschaltet, sobald das Wasser siedet.

Die Heizungspumpe - ein Stromfresser?...

Ihre Stromrechnung war in diesem Jahr wieder hoch? Ein Blick auf Ihre Heizungspumpe könnte sich lohnen! Die Heizungspumpe kann einen Anteil von 20% des Stromverbrauchs in Ihrem Haushalt ausmachen. Der Austausch der Heizungspumpe kann sich also je nach Alter der Pumpe durchaus lohnen, und natürlich vermeiden Sie auch CO2! Je nach Nutzung kann die Heizungspumpe auch niedriger eingestellt werden!

Richtig lüften..

Die dauerhafte Kippstellung bei Fenstern ist nicht effizient, im Winter geht dadurch wertvolle Raumwärme verloren. Sinnvoller ist es, alle 2-3 Stunden für wenige Minuten das Fenster vollständig zu öffnen. Die Wände kühlen durch das Stoßlüften nicht aus und es strömt mehr Frischluft in den Raum als bei der Kippstellung der Fenster. Vor allem Kipplüften bei brummender Heizung kostet unnötig Energie - weil wir so die Außenluft, aber nicht unsere Räume beheizen.

Restwärme nutzen!

Beim Kochen Ihrer Speisen können Sie die Kochplatte einige Minuten vor dem Ende der Garzeit abschalten. Durch die Restwärme können Sie Ihre Mahlzeit fertig garen und Sie sparen Energie!

Zu jedem Topf der passende Deckel...

Wenn Sie beim Kochen einen Deckel auf den Topf setzen, können Sie beim Elektroherd bis zu 30% Energie einsparen!

"Gut geschleudert ist halb getrocknet"

Sie haben eine Waschmaschine, bei der die Einstellung "Eco-Modus" wählbar ist? Nutzen Sie die Energiespar- oder Eco-Programme Ihrer Waschmaschine. Die Programme brauchen zwar aufgrund von längeren Einweichzeiten zur Schmutzentfernung meist etwas mehr Zeit, der Wasser- und Stromverbrauch ist jedoch bis zu 40% geringer als bei Maschinen ohne Eco-Programm. Trotz längerer Waschzeiten sparen Sie also Energiekosten.

Die Wäsche vor dem Trocknen gut zu schleudern ist ebenfalls sinnvoll - ganz nach dem Motto "gut geschleudert ist halb getrocknet" (Quelle: www.stromspar-check.de)

Bei trockenen und milden Temperaturen lohnt es sich außerdem, die Wäsche im Garten oder auf dem Balkon zu trocknen! Das schont die Umwelt und ist kostenlos!

Augen auf beim Produktkauf!

Beim Kauf von neuen Elektrogeräten sollten Sie auf die Energieeffizienzklasse achten! Wenn Sie beispielsweise Ihren alten Kühlschrank der Energieeffizienzklasse B durch ein Gerät der Effizienzklasse A+++ ersetzen, können Sie pro Jahr nicht nur 160 kg CO2, sondern auch rund 74 Euro Stromkosten einsparen! (Quelle: WWF)

Einfach mal abschalten...

Würden alle Privathaushalte ihre Standby-Verbraucher abschalten, könnte ein Kohlekraftwerk in Deutschland vom Netz gehen!

Sparen Sie Kosten, indem Sie Ihren Standby-Verbrauch minimieren - über das gesamte Jahr lassen sich durchschnittlich 70 Euro sparen, wenn Sie Ihre Verbraucher vom Netz trennen. Fernseher, PCs und Smartphone-Ladekabel ziehen im Standby-Modus weiterhin Strom, und das belastet Ihre Stromrechnung. Die Investition in abschaltbare Steckdosen-Leisten lohnt sich! Schalten Sie einfach mal ab und sparen Sie bares Geld!