ALLES LEUCHTED!

Die bundesweite Aktion „alles LeuchtED“ unterstützt Haushalte dabei, ihre Beleuchtung auf effiziente LED-Lampen umzustellen. Dadurch sparen sie Strom und so auch CO2-Emissionen und Geld!

Die Aktion wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gefördert, vom Öko-Institut e.V. und der Verbraucherplattform www.ecotopten.de durchgeführt und von vielen Kooperationspartnern unterstützt.

Weitere hilfreiche Materialien, die Ihnen bei der Umstellung auf LED helfen, finden Sie hier:

· „LED-Umstellung für Eilige“ – zweiseitige Kurzanleitung, die Sie in sechs Schritten zur effizienten Beleuchtung bringt.

· „Praxishilfe zur Umstellung auf LED-Beleuchtung“ – für alle, die eine ausführliche Unterstützung bei der Umstellung und mehr Hintergrundwissen möchten.

· „LED-Fotostorys“ – sehen Sie in unseren Fotostorys, wie Sie ganz einfach auf LED umstellen können und wie viel Geld Sie dadurch einsparen.

· „LED-Glossar“ – hier finden Sie Erläuterungen zu allen Begriffen rund um das Thema LED.

Der Produktvergleich der Verbraucherplattform EcoTopTen hilft Ihnen bei der richtigen Auswahl effizienter LED-Lampen. Von EcoTopTen ausgezeichnete LED-Lampen und LED-Strahler sind ökologische Spitzenprodukte: sie sind langlebig, haben eine hohe Schaltfestigkeit und verbrauchen bis zu 75% weniger Strom als Halogenglühlampen.

Hier geht’s zum EcoTopTen-LED-Produktvergleich: www.ecotopten.de/beleuchtung/led-lampen

Sehen Sie im „alles LeuchtED Erklärfilm“ wie Sie Ihre Beleuchtung ganz einfach und unkompliziert auf LED umstellen können:

https://www.youtube.com/watch?v=aSi4loLbjXU

Machen Sie außerdem bei der großen Verlosung mit und gewinnen Sie tolle Preise! Informationen finden Sie unter folgendem Link! Viel Glück! 

https://www.ecotopten.de/beleuchtung/alles-leuchted/aktuelle-verlosung

STARTSCHUSS FÜR PARTNERSCHAFT

Die Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, die sich seit vielen Jahren im Klimaschutz engagiert, wurde im Rahmen des Projektes „RegioTwin“ ausgewählt. In diesem Vorhaben, bei dem über das Twinning-Prinzip der Wissenstransfer zwischen Kommunen und Regionen gefördert wird, arbeiten jeweils zwei Kommunen über ein Jahr eng zusammen und werden durch einen RegioTwin-Berater unterstützt. Enkenbach-Alsenborn  wurde als lehrende Kommune für das nordrhein-westfälischen Baesweiler  als umsetzende Kommune ausgewählt und beide können ab sofort vom gegenseitigen Erfahrungsaustausch profitieren.


MASTERPLAN-KOMMUNE

Im Rahmen der ausgewählten Klimaschutzmaßnahme im Projekt „Masterplan 100% Klimaschutz“ setzt die Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn neben vier weiteren Leuchtturmprojekten (Virtuelles Kraftwerk, Energieeffizienz im Gebäudebestand, BHKW-Contracting und Ausbau der Wärmenetze) auf nachhaltige Mobilitätsformen. Zusätzlich zu einem VW E-Up, der allen Mitarbeitern der Verbandsgemeindeverwaltung für emissionsarme Dienstfahrten zur Verfügung steht, wurden vier weitere Elektrofahrzeuge sowie ein Hybridfahrzeug beschafft und damit fossil betriebene Altfahrzeuge ersetzt. Voraussetzung für die 50%ige Förderung der Elektrofahrzeuge war das Erreichen einer 80%igen CO2-Einsparung der neuen Fahrzeuge im Vergleich zu den ersetzten Altfahrzeugen. Klimaschutzmanagerin Lisa Rothe hat die CO2-Einsparung rechnerisch nachgewiesen. „Die Altfahrzeuge, die mit Diesel und Ottokraftstoff betrieben werden, verursachen Emissionen in Höhe von über 200 Gramm CO2/ Kilometer. Mit einem Elektrofahrzeug, das mit Grünstrom geladen wird, emittieren wir lediglich einen Bruchteil der CO2-Emissionen und erzielen so Einsparungen von weit über 80%!

Es wurden insgesamt fünf Fahrzeuge ersetzt. Dafür beschaffte die Ortsgemeinde für den Forst und den kommunalen Bauhof drei VW E-Golf, einen Fiat Ducato Pritschenwagen als Dreiseitenkipper (der erste seiner Art europaweit), sowie einen Mitsubishi Outlander Hybrid. „Die Reichweite der Fahrzeuge stellt für uns kein Problem dar. Die Fahrten der Mitarbeiter beschränken sich meist auf einen Radius von 10 Kilometern. Und in der Mittagspause kann das Fahrzeug dann auch schon wieder aufgeladen werden.“, erklärt Rothe.

Mit der Förderung erreicht die Ortsgemeinde nicht nur eine CO2-Einsparung von mehr als 14.000 kg pro Jahr. Auch finanziell zahlt sich die Umrüstung des kommunalen Fuhrparks aus. „Durch die Einsparungen für Werkstatt- und Kraftstoffkosten sowie über steuerliche Vergünstigungen für zehn Jahre sparen wir über die Nutzungsdauer der Fahrzeuge mindestens 20.000 Euro ein!“, führt Rothe aus.

Die Ortsgemeinde wurde nun für ihr weitreichendes Engagement belohnt.

Enkenbach-Alsenborn erhielt bei der Verleihung des ersten GPP-Awards am 01. Juni 2016 im Beschaffungsamt des Bundesministerium des Innern in Bonn eine Auszeichnung als kleinste Kommune in der Kategorie < 10.000 Einwohner. 

Die Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn ist stolz, dass ihr Engagement mit dem Green Public Procurement Award gewürdigt wurde. Ortsbürgermeister Jürgen Wenzel, der den Klimaschutz in Enkenbach-Alsenborn seit vielen Jahren vorantreibt, freut sich über die Anerkennung. „Als kleine Kommune wollen wir deutlich machen, dass Elektromobilität in der Praxis funktionieren kann. Wir leisten mit der kompletten Umrüstung unseres kommunalen Fuhrparks einen Beitrag zum Klima- und Lärmschutz und gehen als Vorbild voran!“


DIE ENERGIEWENDE DEZENTRAL GESTALTEN

Am Mittwoch, den 27.04.2016 fand im Provinzkino eine besondere Kooperationsveranstaltung der Ortsgemeinden Enkenbach-Alsenborn und Hochspeyer sowie der Verbandsgemeinde Weilerbach statt. Anlass war die Verleihung von Meilensteinen der Verbandsgemeinde Weilerbach als Anerkennung für eingesparte Energie oder für die Umstellung auf erneuerbaren Strom und Wärme im Gebäudebestand. Die Meilensteinverleihung für Bürger der Verbandsgemeinde Weilerbach, welche  im Rahmen der dortigen Zero-Emission-Initiative jährlich stattfindet, wurde in diesem Jahr im Provinzkino Enkenbach-Alsenborn ausgerichtet. Die Klimaschutzmanager der Ortsgemeinden Enkenbach-Alsenborn und Hochspeyer, Lisa Rothe und Jochen Marwede organisierten gemeinsam mit Energiewendemanagerin Teresa Karayel ein festliches Rahmenprogramm. Idee der gemeinsamen Kooperationsveranstaltung war es, das Meilensteinprojekt in den Ortsgemeinden zu übernehmen und den geladenen Gästen, darunter Politiker, Bürger und weitere Akteure der Energiewende, vorzustellen. Nachdem die Bürgermeister der Kommunen die knapp 100 Gäste begrüßten, gab es einen besonderen Programmpunkt. Der Film „The Power to Change – Die Energierebellion“ von Regisseur Carl A. Fechner wurde gezeigt. Imposante Bilder zeigten, inwieweit unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und die Nutzung von Kernenergie zu Kriegen und Klimakatastrophen führt. Ein Hoffnungsschimmer am Horizont: Wir alle können und müssen einen Beitrag zur Energiewende leisten. Ohne den Tropfen auf den heißen Stein wird die Energiewende nicht gelingen. Dass kleine Kommunen einen Beitrag leisten können, erläutert Klimaschutzmanagerin der Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn, Lisa Rothe, den Gästen nach dem Abspann des Filmes. „Die Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn ist seit Jahren aktiv im Klimaschutz tätig. Sowohl der Ausbau Erneuerbarer Energien und eigener Wärmenetze,  aber auch energieeffiziente Anlagen und Elektromobilität spielen hier vor Ort eine zentrale Rolle. Aber auch das Engagement der Bürger ist wichtig – und das möchten wir gerne honorieren“, erklärt Rothe. In diesem Jahr soll der Bürgerwettbewerb „Klimaschutzhelden“ in Enkenbach-Alsenborn stattfinden. Gesucht werden Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulklassen und Unternehmen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. „Die energetische Sanierung des Eigenheims, Klimaschutzprojekte, die Veränderung des eigenen Konsumverhaltens – all das kann einen Klimaschutzhelden ausmachen!“, führt Lisa Rothe aus. Honoriert werden sollen die Beiträge mit einem Preisgeld, welches von der Kreissparkasse Kaiserslautern und aus Projektmitteln des „Masterplan 100% Klimaschutz“ zur Verfügung gestellt wird. Auch das Meilenstein-Konzept aus Weilerbach soll übernommen werden. Jochen Marwede, ehrenamtlicher Klimaschutzmanager aus Hochspeyer, schloss sich an – das Meilensteinkonzept ist eine tolle Möglichkeit, die Energie-Helden zu würdigen.

Im Anschluss an die Beiträge aus Enkenbach-Alsenborn und Hochspeyer zeichnete Energiewende-Managerin Teresa Karayel 17 Sanierungsprojekte aus. Die Bürgerinnen und Bürger aus Eulenbis, Mackenbach, Reichenbach-Steegen, Rodenbach, Schwedelbach und Weílerbach wurden auf der Bühne für ihre Sanierungs-Aktivitäten in drei verschiedenen Kategorien mit einer Plakette und einem Preisgeld ausgezeichnet. Mit 100% Erneuerbarem Strom, 100% Erneuerbarer Wärme und/oder 50% Energieeinsparung zeigten die engagierten Bürgerinnen und Bürger, dass es sich lohnt, in die Energiewende zu investieren.

Die Klimaschutzbeauftragten sind sich einig: die Energiewende kann nur gemeinsam gelingen – die gelungene Veranstaltung im Provinzkino hat hier ein starkes Zeichen gesetzt.


BHKW ZUR EIGENSTROMVERSORGUNG

Im Dezember 2015 hat die Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn einen weiteren wichtigen Schritt zur Optimierung des Biomasseheizkraftwerkes unternommen und ein Blockheizkraftwerk zur Eigenstromerzeugung installiert. Die Projektierung und Planung der Anlage übernahm die Firma Famis / Saarbrücken.

Vor der Installation des BHKWs wurde der Kraftwerkseigenverbrauch über Fremdstrombezug gedeckt. Ziel der Ortsgemeinde war es, den Kraftwerkseigenanteil künftig stromseitig durch ein Blockheizkraftwerk zu decken (wobei ein Teil des Restbezuges aus dem Netz erhalten bleibt). Aufgrund der Novellierung des Kraftwärmekopplungsgesetzes wurde die Umsetzung im Dezember 2015 realisiert, da für Bestandsanlagen vor dem 01.01.2016 noch attraktive Vergütungen gewährt werden.

Das BHKW mit einer Leistung von 406 kWel erzeugt nun seit Ende Dezember effizient Strom, die dabei abfallende Wärme wird derzeit in das örtliche Nahwärmenetz eingespeist. Nach Berechnungen des Ingenieurbüros werden hiermit jährlich Einsparungen in Höhe von rund 130.000 Euro erzielt. Das neue BHKW am Kraftwerk trägt damit nicht nur zur Effizienzsteigerung, sondern auch zu einer Verbesserung der Wirtschaftlichkeit bei.


EXKURSION MIT INDONESISCHER DELEGATION

Am Donnerstag, den 10.03.2016 besuchte eine Delegation aus Indonesien die Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn. Die hochrangigen Vertreter aus Politik und Wirtschaft reisten an,  um das Klimaschutzprojekt im Rahmen der Masterplan 100% Klimaschutz-Initiative sowie die Erneuerbaren Energie-Anlagen in Enkenbach-Alsenborn kennenzulernen.

Nach einer Begrüßung der Delegation durch Ortsbürgermeister Jürgen Wenzel präsentierte Lisa Rothe, Klimaschutzmanagerin im Projekt „Masterplan 100% Klimaschutz“, die Aktivitäten vor Ort.

Die indonesischen Besucher waren erstaunt, dass eine kleine Ortsgemeinde mit rund 6.800 Einwohnern seit Jahren einen aktiven Beitrag zur Energiewende im Land leistet und zeigten vor allem Interesse an der Finanzierung und Technik der Anlagen.

Um den Besuchern einen praxisnahen Einblick zu vermitteln, besuchten Herr Wenzel und Frau Rothe mit der Gruppe zunächst das örtliche Biomasseheizkraftwerk. Hier erklärte der Ortsbürgermeister alles Wissenswerte zur Brennstoffbeschaffung sowie zu den technischen Prozessen der Strom- und Wärmeerzeugung aus Erneuerbaren Energien. Die Besucher durften ebenfalls einen Blick in die Leitwarte des Kraftwerks werfen, um auch die Überwachung und Steuerung der Anlage kennenzulernen.

Nach der Besichtigung des Biomasseheizkraftwerkes besichtigte Frau Rothe mit den indonesischen Delegierten das Heger-Windrad. Dank der Kooperation mit der Firma Heger war es der Gruppe möglich, einen Blick in die imposante Anlage zu werfen.

Zum Abschluss der Exkursion wurde die PV-Freiflächenanlage in Sembach besichtigt. 

Die Vertreter aus Indonesien waren beeindruckt über die Anlagenvielfalt und das besondere Engagement in der Ortsgemeinde. Herr Wenzel und Frau Rothe sind sich einig: Als Vorreiter-Kommune im Klimaschutz kann Enkenbach-Alsenborn Besuchern aus aller Welt tolle Einblicke in ein zukunftsfähiges Energiesystem und die Gestaltungsmöglichkeiten einer nachhaltigen Entwicklung bieten.


KLIMA-KOCHEN IN WEILERBACH

Am 19.02.2016 nahm Klimaschutzmanagerin Lisa Rothe gemeinsam mit weiteren Teilnehmern aus den umliegenden Kommunen am "Klima-Kochen"-Workshop teil, den Energiewendemanagerin Teresa Karayel gemeinsam mit Koray Karabiyik von der Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz organisierte. Frau Karabiyik stellte den Teilnehmern am Praxisbeispiel das Konzept des "Klima-Kochens" vor. An der Westpfalz-Schule in Weilerbach zeigte sie, wie man den Aspekt der nachhaltigen Ernährung in Koch-Projekten mit Kindern aufnehmen kann. Einige Schüler der Westpfalz-Schule nahmen am Kochkurs teil und lernten spielerisch interessante Informationen zum Klimawandel und dem Umgang mit Lebensmitteln. Nachdem Frau Karabiyik kurz einige Fakten zum Klimawandel nannte, wurde auch gleich gekocht. In der toll ausgestatteten Küche der Schule bereiteten Frau Karabiyik und die Kinder ein tolles, vegetarisches Menü aus saisonalen Produkten zu. Die Multiplikatoren, darunter auch Klimaschutzmanagerin Lisa Rothe, halfen ebenfalls fleißig mit und sprachen mit den Kindern über regionale und saisonale Produkte und die Auswirkungen des Fleischkonsums auf den Klimawandel.

Das Menü des Workshops: Rosmarin-Kartoffel-Ecken, Rote-Beete-Apfel-Salat mit Nüssen, Karottensalat und Blattsalat der Saison.

Nach der gesunden und regionalen Mahlzeit erklärte Koray Karabiyik, wie man den Klima-Kochen-Workshop einfach selbst gestalten kann und welche Spiele zum Thema Klimawandel besonders geeignet sind. Alle Multiplikatoren waren sich einig, dass es dieses Konzept verdient, in die Breite getragen zu werden. Klimaschutzmanagerin Lisa Rothe ist sich sicher, dass "Klima-Kochen" eine tolle Ergänzung zu den Aktivitäten im Masterplan-Projekt der Ortsgemeinde darstellt und möchte den Kochkurs bei Interesse auch an Grundschule und Kindergärten in Enkenbach-Alsenborn anbieten.


ENERGIEWERKSTATT

Im Rahmen der Kampagne „Cleveren Verbrauch kannst Du auch!“, die von der Ortsgemeinde in Kooperation mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz durchgeführt wurde, fand die Auftaktveranstaltung an der Josef-Guggenmos-Grundschule in Enkenbach-Alsenborn statt.

Für die vierten Klassen, die im Oktober nicht an der Kinderklimaschutzkonferenz teilnehmen konnten, haben Klimaschutzmanagerin Lisa Rothe und Regionalreferent Mathias Orth-Heinz gemeinsam mit den Lehrkräften eine Energiewerkstatt für die Kinder veranstaltet. An fünf Stationen erfuhren die Arbeitsgruppen alles Wissenswerte über Erneuerbare Energien und die intelligente Nutzung von Energie. 

An Station 1 („Elektrische Geräte in deinem Zuhause“) konnten die Kinder mit dem Grundriss einer Wohnung elektrische Geräte in ihrem Zuhause aufdecken und eine Art „Tagebuch“ anlegen, in dem alle Stromverbraucher, die von morgens bis abends genutzt werden, notiert wurden. 

An Station 2 durften die jungen Energiedetektive mit Strommessgeräten den Verbrauch von verschiedenen Verbrauchern messen. So zeigte sich, dass ein alter Föhn über 1.000 Watt verbraucht. Mit den Zahlen sollten die Kinder dann einschätzen, ob der Stromverbrauch hoch oder eher gering ist und konnten so ein Gefühl dafür bekommen, welche Geräte effizient sind und welche echte „Stromfresser“. 

An Station 3 wurde dann die Frage beantwortet, wie der Strom in die Steckdose kommt. Dazu mussten die Kinder ein Arbeitsblatt lösen. 

Station 4 beschäftigte sich mit dem Thema Erneuerbare Energien. Neben vielen Informationen zu der Nutzung erneuerbarer Ressourcen durften die Kinder einen Solar-Fingerwärmer basteln, um zu erfahren, wie sich die Wärme aus der Sonne nutzen lässt. 

An der letzten Station konnten die Kinder der vierten Klassen schließlich Detektiv spielen. Anhand der Zeichnung eines Wohnhauses sollten die Kinder herausfinden, was die Bewohner des Hauses falsch machen und wo Energie verschwendet wird. Alle Gruppen haben ganz schnell alle Energiefallen entdeckt. Danach haben sich die Arbeitsgruppen Energiespartipps ausgedacht. 

Die Grundschüler der vierten Klassen haben mit Spaß und Interesse die Energiewerkstatt erfolgreich absolviert. Dafür wurden die Kinder natürlich auch geehrt – mit einer Urkunde, die Ortsbürgermeister Jürgen Wenzel den Kindern persönlich überreicht hat. 

Eine der beiden vierten Klassen, die an der Energiewerkstatt teilgenommen haben, darf nun in der nächsten Woche Energiedetektiv im eigenen Zuhause spielen. Die Schüler haben Strommessgeräte mitgenommen, mit denen nun fleißig der Energieverbrauch der Elektrogeräte zuhause gemessen wird – und die jährlichen Kosten berechnen die Kinder dabei selbst! Mathias Orth-Heinz ist sich sicher: „Die Kosten, die ihr aufdeckt, könnt ihr ganz leicht einsparen – und mit dem gesparten Geld ist sicherlich ein riesengroßer Eisbecher für die ganze Familie drin, vielleicht sogar nicht nur einer!“ 

Die Ergebnisse der Energiedetektive wurden am 01. Dezember in der Grundschule ausgewertet. Dort erhielten die Kinder auch Tipps, wie Energie eingespart werden kann. 

Während der Energiewerkstatt der vierten Klassen wurden auch die ersten Klassen in das Thema Energie einbezogen. Monika Jochum präsentierte in der Gymnastik-Halle ihr tolles und lehrreiches Theaterstück „Stromies Abenteuer“ und zeigte den Kleinsten spielerisch auf, was Energie ist. 

Wir bedanken uns an dieser Stelle für das Engagement von Frau Jochum und der Grundschule und hoffen, dass wir noch viele weitere tolle Veranstaltungen auf den Weg bringen können.

ENKENBACH-ALSENBORN WIRD ELEKTROMOBIL!

Im Rahmen der ausgewählten Klimaschutzmaßnahme im Projekt „Masterplan 100% Klimaschutz“ setzt die Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn auf nachhaltige Mobilitätsformen. Neben dem Elektrofahrzeug (VW E-Up) der Ortsgemeinde, das seit Mitte des Jahres allen Verbandsgemeindemitarbeitern am Standort Enkenbach-Alsenborn als Carsharing-Fahrzeug für emissionsarme Dienstfahrten zur Verfügung steht, werden nun weitere nachhaltige Mobile beschafft. Hierfür werden Altfahrzeuge der Ortsgemeinde stillgelegt bzw. veräußert. Diese Fahrzeuge müssten aufgrund ihres Zustandes bzw. Alters ohnehin zeitnah ersetzt werden. Vorgabe des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, welches die Beschaffung der Fahrzeuge mit einer Förderquote von 50% fördert, war die Erreichung einer 80%igen CO2-Einsparung der neuen Fahrzeuge im Vergleich mit den zu ersetzenden Altfahrzeugen. Klimaschutzmanagerin Lisa Rothe hat die CO2-Einsparung rechnerisch erwiesen. „Die Altfahrzeuge, die mit Diesel und Ottokraftstoff betrieben werden, verursachen Emissionen in Höhe von über 200 Gramm CO2/ Kilometer. Mit einem Elektrofahrzeug, das mit Grünstrom beladen wird, emittieren wir lediglich einen Bruchteil der Emissionen und erzielen so Einsparungen weit über der 80%-Marke!“. Die nachhaltigen Fahrzeuge sollen vorwiegend am Bauhof zum Einsatz kommen. Es werden insgesamt fünf Fahrzeuge ersetzt – dafür beschafft die Ortsgemeinde drei rein elektrische Mittelklasse-Fahrzeuge (VW E-Golf), ein rein elektrisches Pritschen-Fahrzeug  (Fiat Ducato) sowie ein Plug-In-Hybrid-Fahrzeug mit Allrad-Antrieb (Mitsubishi Outlander). „Die Reichweite der Fahrzeuge stellt für uns kein Problem dar – Die Fahrten der Mitarbeiter beschränken sich meist auf das Gebiet der Verbandsgemeinde. Und in der Mittagspause kann das Fahrzeug dann auch schon wieder beladen werden!“ erklärt Rothe. 

Wir freuen uns, dass das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit der neuen Kommunalrichtlinie nun auch den Themenbereich Nachhaltige Mobilität fördert. Mit der Förderung erreicht die Ortsgemeinde nicht nur eine CO2-Einsparung von über 170 Tonnen über die gesamte Nutzungsdauer. Auch finanziell zahlt sich die Umrüstung des kommunalen Fuhrparks aus. „Durch die Einsparungen für Werkstatt- und Kraftstoffkosten sowie über die steuerliche Vergünstigung für zehn Jahre sparen wir über die Nutzungsdauer der Fahrzeuge mindestens 40.000 Euro ein!“ führt Rothe aus. Wir schonen also nicht nur unser Klima, sondern auch den Geldbeutel!

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